Ergebnisse der ADFC-Radreiseanalyse 2025: Niedersachsen bleibt Spitzenreiter
Niedersachsen mit Spitzenplätzen bei Radfernwegen und Radregionen

Der ADFC stellte am 4. März 2026 auf der Internationalen Tourismusmesse ITB in Berlin die Ergebnisse der ADFC-Radreiseanalyse 2025 vor. Alle zwei Jahre erfährt er dank der repräsentativen Umfrage mehr darüber, wie Menschen in Deutschland das Fahrrad im Urlaub und in der Freizeit nutzen. 17.314 Menschen haben an der Umfrage teilgenommen.
2025 ging die Anzahl der Radreisen und Tagesausflüge per Rad leicht zurück. Dennoch nutzte mehr als die Hälfte der erwachsenen Menschen (39,3 Mio.) in Deutschland das Fahrrad im Urlaub und in der Freizeit. Sie haben insgesamt rund 40 Mrd. Euro ausgegeben, so die Hochrechnung des ADFC.
Hannover, 04.03.2026 – Die aktuelle Radreiseanalyse des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) bestätigt die anhaltend hohe Bedeutung des Radtourismus. An der bundesweiten, repräsentativen Online-Befragung 2025 nahmen 17.300 Personen teil – ein neuer Rekord. Insgesamt 39,3 Millionen Menschen nutzten das Fahrrad im Urlaub, auf Radreisen oder in der Freizeit.
Während klassische Radreisen und Tagesausflüge im Vergleich zu 2023 leicht rückläufig sind, wächst insbesondere das Segment „Radfahren im Urlaub“. Naturerlebnis und Erholung stehen weiterhin im Mittelpunkt.
Niedersachsen mit Spitzenplätzen bei Radfernwegen und Radregionen
Im Segment der klassischen Radreisen mit mehr als drei Übernachtungen belegen erneut drei Radfernwege mit niedersächsischer Beteiligung die Spitzenplätze im bundesweiten Ranking der meistbefahrenen Radfernwege: Der Elberadweg führt die Liste an, gefolgt vom Weserradweg auf Platz zwei. Auch der Emsradweg ist weiterhin unter den Top Ten vertreten.
Neben den Radfernwegen erzielt Niedersachsen auch bei den meistbefahrenen Regionen herausragende Platzierungen: Platz eins belegt die Nordseeküste Niedersachsen, gefolgt von Ostfriesland auf Rang zwei. Den dritten Platz teilt sich die Region Grafschaft Bentheim/Emsland/Osnabrücker Land mit der Bodensee-Region.
Infrastruktur weiter stärken
Trotz der positiven Entwicklung sieht der ADFC Niedersachsen weiterhin Verbesserungsbedarf – insbesondere bei der Qualität und Sicherheit der Radinfrastruktur sowie bei ausreichenden Kapazitäten für die Fahrradmitnahme im Bahnverkehr.
Rüdiger Henze, Vorsitzender des ADFC Niedersachsen: „Der starke Zuspruch unterstreicht, wie wichtig konsequente Investitionen in hochwertige, sichere Radwege, eine klare Beschilderung sowie eine verlässliche und unkomplizierte Fahrradmitnahme im öffentlichen Verkehr sind, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.“
Alle Ergebnisse aus der ADFC-Radreiseanalyse 2025: www.adfc.de/radreiseanalyse2025